Glasfaserausbau in Blankenbach mit Telekom und der DG
Main-Echo Pressespiegel

Glasfaserausbau in Blankenbach mit Telekom und der DG

Gemeinderat: Trasse für Flederichsmühle genehmigt
BLANKENBACH  Mit dem Glas­fa­ser­aus­bau in Blan­ken­bach be­schäf­tig­te sich der neu ge­wähl­te Ge­mein­de­rat in sei­ner ers­ten re­gu­lä­ren Sit­zung gleich dop­pelt.

Zum einen genehmigte er einstimmig eine Trasse, mit der die Flederichsmühle ans Glasfasernetz angeschlossen werden soll. Der Ausbau des restlichen Netzes in der Gemeinde muss laut Bürgermeister Matthias Müller (CSU) wegen der Corona-Pandemie noch warten: Die Phase der Nachfragebündelung kann wohl erst im August starten.

Die Flederichsmühle soll von der Telekom angeschlossen werden. Nachdem mehrere Varianten geprüft wurden, soll die ausgewählte Trasse an der Flederichsmühle beginnen. Von dort soll sie weiter am Radweg entlang verlaufen; allerdings etwa einen Meter entfernt von dessen Asphaltkante über private Grundstücke. An der Staatsstraße 2305 ankommend, soll es weitergehen Richtung Blankenbach. Der Rat favorisierte einen weiteren Verlauf hinter den Bäumen, parallel zur Staatsstraße. Sollte das nicht möglich sein, könnte die Trasse die Staatsstraße queren, um dann auf der gegenüberliegenden Seite weiterzugehen. Geschätzte Kosten laut Müller: 38 000 Euro.

Das übrige Glasfasernetz in der Gemeinde soll das Unternehmen Deutsche Glasfaser (DG) ausbauen. Das geschieht auf deren Kosten, wenn 40 Prozent der Haushalte - in Blankenbach seien das rund 280 - einen Kundenvertrag mit der DG abschließen. Diese sogenannte Nachfragebündelungsphase könne wegen der Corona-Pandemie erst später erfolgen. Sollte das im August möglich sein, könnten die Arbeiten im nächsten Jahr beginnen.

»Wegen der guten Versorgung ist bei uns der Leidensdruck nicht so hoch wie in anderen Gemeinden«, sagte Müller. Er hoffe dennoch, dass »die Bürger die Chance für die Zukunft erkennen« und mitmachen werden.

29.05.2020
mehr unter www.main-echo.de
Schließen Drucken Nach Oben