Satte Klänge vor vollbesetzen Tischen
Main-Echo Pressespiegel

Satte Klänge vor vollbesetzen Tischen

Serenade: Der Musikverein Blankenbach erwischt mit seiner Veranstaltung im Dorf einen perfekten Tag
Blankenbach  Herr­li­ches Wet­ter hat­te der Mu­sik­ve­r­ein Blan­ken­bach bei sein­em­Som­mer­fest mit Se­re­na­de am Sonn­tag.

BLANKENBACH. Es gibt Tage, an denen hat man als Veranstalter das nötige Quäntchen Glück. Kein Regen - aber auch keine tropische Hitze drückten aufs Gemüt der Zuhörer, als der Blankenbacher Musikverein eingeladen hatte. Stattdessen war das Wetter so, wie man es für ein Sommerfest nur wünschen kann.

Schon Vormittags um elf Uhr begann der Festbetrieb, die Küche bot unter anderem Hähnchen vom Grill und als weitere Spezialität gefüllte Kartoffeltaschen. Am Nachmittag gab es dann Kuchen und Kaffee.

Ab 12 Uhr, zum Früh- beziehungsweise Mittagsschoppen, sorgten die »Füchse« für die Musik, während die Kleinsten im angrenzenden Garten der Generationen mit Spielen unterhalten wurden. Ab 15.30 Uhr waren die Nachwuchsmusiker des MV Blankenbach an der Reihe, ehe verdiente Musiker und langjährige Mitglieder geehrt wurden.

Um 17 Uhr begann die »Open Air-Serenade«. Mitten im Dorf, auf dem schön gestalteten Dorfplatz am Haus der Vereine, erfreuten die Blasmusiker zahlreiche Besucher. Alle Bänke waren rasch besetzt.

Mit dem »Landjäger Marsch« eröffneten die Musiker unter der Leitung ihres Dirigenten Harald Kullmann. Im volkstümlichen Part ging es weiter mit »Wenn die Blasmusik erklingt«, »Es war im Böhmerwald« und der Böhmischen Musikantenpolka.

Schon im zweiten Block ihres Auftritts schlugen die Musikanten des Musikvereins Blankenbach aber ganz andere Töne an, mit »I'm a Believer« von Neil Diamond zum Beispiel, oder mit »Guantanamera« und »Mack the Knife« und »Auf dem Heuboden«.

Abwechslung ist Trumpf

»Unterm Kirschbaum« spielte die Kapelle dann, obwohl sie ihren Standort gar nicht verändert hatte. »Slavonicka Polka«, »Im Birkengrund« und »Blasmusik spielt auf« brachten großen Beifall ein, um dann das Publikum erneut mit Evergreens zu swingen zu bringen. Mit »La Cucaracha« zum Beispiel, aber auch mit »Selections from Tarzan« und »Firework«. Und die Musiker unter Harald Kullmann verstanden es, dieses Kontrastprogramm fortzusetzen, mit dem Egerländer Fuhrmannsmarsch unter »Drei weißen Birken« und dem »Abendläuten«. Dann erschien mit »Sweet Caroline« wieder Neil Diamond auf der Bühne, »Time Warp« und »I feel good« bildeten den Abschluss.

Und als die vom Publikum lautstark geforderte Zugabe spielten sie »Auf der Vogelwiese« und den Bozener Bergsteigermarsch.

23.07.2019
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