Neuer Rettungssatz fürs Feuerwehrauto
Main-Echo Pressespiegel

Neuer Rettungssatz fürs Feuerwehrauto

Gemeinderat:Kleinkahler stimmen Beschaffung von Hydraulikgerät für 20 000 Euro zu - Zuschuss vom Freistaat
KLEINKAHL  Im Sprach­ge­brauch der Klein­kah­ler ist es im­mer noch das »neue Feu­er­wehr­au­to«, das in der Fahr­zeug­hal­le des Feu­er­wehr­ge­rät­e­hau­ses am Dorf­platz steht und von den Feu­er­wehr-Ak­ti­ven ge­hegt und gepf­legt wird. Da­bei ist es schon 22 Jah­re alt, und da geht halt auch mal was ka­putt.

Der hydraulische Rettungssatz ist schadhaft, und es gibt keine Ersatzteile mehr dafür. Der Gemeinderat hat am Montagabend eine Neubeschaffung beschlossen.

Feuerwehrkommandant Ulf Wirzberger hatte in der Sitzung dafür geworben. Wegen eines Defekts an der Pumpe bringe das Hydraulikaggregat in der Hochleistungsstufe von 700 bar nicht mehr die erforderliche Leistung, erklärte er. Nachdem die Reparatur nicht mehr möglich sei, habe Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer zu einem Neukauf geraten, der auch angezeigt sei, weil die moderne Fahrzeugentwicklung zu immer widerstandsfähigeren Fahrzeugen führe.

Neues Fahrzeug in vier Jahren

Von allen drei bestehenden Anbietern habe sich die Feuerwehr Kleinkahl Angebote machen und sich die Geräte vorführen lassen, erklärte Wirzberger. Die Feuerwehr-Aktiven seien dabei zu dem Schluss gekommen, dass die Geräte der Firma Lukas die richtige Wahl sind. Ausschlaggebend für diese Entscheidung sei dabei auch gewesen, dass die Geräte der Firma Lukas in Aschaffenburg gewartet werden können und dass die anderen Wehren im Umkreis auch dieses Gerät im Gebrauch haben, so dass im Einsatz die Austauschfähigkeit gegeben ist. Darüber hinaus könnte ein solches Gerät in einem Neufahrzeug, das der Kleinkahler Wehr innerhalb des Feuerwehrverbundes im oberen Kahlgrund in vier Jahren in Aussicht steht, nahtlos weiter verwendet werden.

Die Kosten für den hydraulischen Rettungssatz betragen gut 20 000 Euro. Von der bayerischen Staatsregierung gebe es derzeit dazu einen Zuschuss von 7500 Euro. Der Antrag wurde bereits gestellt und die Zusage stehe in Aussicht.

Für Bürgermeisterin Angelika Krebs (WG) und die Gemeinderäte war es keine Frage, dass es dringend erforderlich ist, diesen neuen Rettungssatz zu beschaffen, um die Einsatzfähigkeit der Wehr wieder herzustellen und aufrecht zu erhalten. Einstimmig beschlossen sie die Beschaffung der Geräte der Firma Lukas, sobald die Zuschusszusage eingegangen ist.

Hintergrund

Erhält einen neuen Rettungssatz: Kleinkahler Feuerwehrauto. Foto:

03.04.2019
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